| Quellen |
- [S4] Adel und Graf in Oldenburg während des Mittelalters, Last, Martin, 154.
Artikel zur Familie "Lipken".
- [S10] Oldenburger Urkundenbuch, Band VII, Nr. 258.
- [S38] Niedersächsisches Landesarchiv Oldenburg, Best. 20, Urk. Nr. 1584.
"Der Knappe Liborius Lippeke (Boryes Lyppeke) und seine Frau Grete verkaufen dem Kirchherrn Johannes Schürmann (Johanne Schuremanne) zu Westerstede unter Vorbehalt des Wiederkaufsrechts für 13 rheinische Gulden eine jährliche Rente von einem Malter Roggen aus ihrem Haus in Oven."
- [S10] Oldenburger Urkundenbuch, Band I, Nr. 128, Seite 48.
- [S10] Oldenburger Urkundenbuch, Band IV, Nr. 1030.
- [S38] Niedersächsisches Landesarchiv Oldenburg, Best. 23, -5 Urk. Nr. 111.
""Reynbert Mule knape unde vor Goste [= Auguste] zyn echte vrouwe" verkaufen mit "vulbord vor Metten unser moder dem ersamen manne hern Meynarde Wynter" und Inhaber des Briefes einen Arnheimer Gulden (Arnmeschen guldenen) jährliche Rente in ihrem "huse, erve unde gude to Hallerstede" (Meier Robeke unde Tammele syn echte wif) für 11 "gude nye Arnmesche guldene". Wiederkauf vorbehalten. Wird die Rente nicht bezahlt, so verpflichtet er sich mit seinen "borgen [= Bürgen] den vromen knapen Heygen van den Porsenberge unde Boryes Lippeke" zum Einlager."
- [S10] Oldenburger Urkundenbuch, Band IV, Nr. 1031.
- [S38] Niedersächsisches Landesarchiv Oldenburg, Best. 23, -5 Urk. Nr. 113.
"Knappe Friedrich von Schagen (Frederik van Schagen) hat vor Zeiten dem Kaland zu Oldenburg eine Rente von zwei Mark für 20 Bremer Mark verkauft, und zwar aus Robeken Hillinge "gude to Gristede", und dies Gut dem Bürgermeister But für 26 Bremer Mark verpfändet. Zahlt diesem Friedrich von Schagen die 26 Mark zurück, und zwar mit den Zinsen, so hat But (Bertram But und seine Frau Aleke) das Recht, die Rente von zwei Mark vom Kaland für 20 Mark auszulösen. Das Geschäft ist jetzt abgeschlossen, der Kaland ist abgefunden, und But bezieht von dem Gut die zwei Mark Rente. Für den Bezug der Rente sind die Knappen Borries (Boryes) Lippeke unde Markes van Everse der Jüngere Bürgen. Schagen und die beiden Bürgen siegeln."
- [S10] Oldenburger Urkundenbuch, Band I, Nr. 138.
- [S38] Niedersächsisches Landesarchiv Oldenburg, Best. 20, Urk. Nr. 1122.
"Der Knappe Gerd von Wechloy und seine Ehefrau Gisele verkaufen mit Zustimmung ihres Sohnes Johannes ein bei Wechloy gelegenes Ellernbrok für 9 Bremer Mark an die Stadt Oldenburg und bestätigen, die Kaufsumme empfangen zu haben."
- [S10] Oldenburger Urkundenbuch, Band I, Nr. 144.
- [S38] Niedersächsisches Landesarchiv Oldenburg, Best. 20, Urk. Nr. 1125.
"Der Oldenburger Ratmann Reineke Gising (Reyneke Ghizingk) und seine Ehefrau Lise (Lyze) verpfänden Otto Kymme (Otten Kymmen) und dessen Ehefrau Grete für 10 Bremer Mark ihr Gut und Erbe in Bardenfleth (Bardenvlete) und verpflichten sich bei Nichteinhaltung ihrer Verbindlichkeiten zum Einlager in Oldenburg. Beide Seiten haben das Recht, das Pfand jedes Jahr an den Ostertagen zu kündigen. - Es siegeln der Aussteller sowie die Knappen Bertram But und Borges Lippiken."
- [S10] Oldenburger Urkundenbuch, Band VII, Nr. 11.
"Otto und Gerd Slore übertragen die Wurt zu Butteldorf, worauf des Pfarrers Haus steht, der dortigen Kirche zum ewigen Besitze."
Dedingmann u.a. "Boryes Lipken".
- [S10] Oldenburger Urkundenbuch, Band IV, Nr. 1046.
- [S38] Niedersächsisches Landesarchiv Oldenburg, Best. 23, -5 Urk. Nr. 129.
"
Erp Klauenbeke (Clawenbeke), Vikar der Kirche in Oldenburg, hat sich mit seinem Schwager, dem frommen Knappen Borries (Boryese) von dem Porsenberge (van den Porsenberge) und "vor Gesen", seiner Schwester, vertragen "umme alle schelinge, twydracht unde Unwillen, de twischen uns gewesen heft wente to der tiid, alse desse breff gegeven unde screven ys". Sie haben folgendes vereinbart. Sie haben ihre "erve unde gude" zusammengelegt und wollen die Einkünfte an Korn nach Scheffeln (myd den schepele) und barem Gelde von den Gütern gleich teilen, kein Teil soll mehr bekommen als der andere. Es handelt sich um folgende Güter: 1. ein Gut "to Aschehusen" (Meier Alerd Brünes sone van Borbeke), 2. "Ryneberges gud to Bardenvlete" (Meier Gerd Stynt), 3. "Gerdes Tanten gud to Bardenvlete by den more" (Meier Hinrik Prasser), 4. "dre verndel landes to Lyne up den sande" und 5. "achte roden landes to Bardenvlete by den more" (Meier Eylard Dannow). Borries von dem Porsenberge und seine Frau Gese haben ihrer Tochter tor Blankenborch ihre Rente aus 1 und 4 (Aschhausen und Line) zu ihrer Leibzucht gegeben, und der Schwager und Bruder Erp hat zugestimmt. Stirbt die Nonne, so fällt die Rente wieder an ihre Erben zurück. Der Vikar hat dafür seinerseits das Recht, für seine Seele oder an seine Freunde oder sonst zwei Malter Roggen und eine Mark in seinem Anteil an den Gütern zu Aschhausen und Line und an den Wurten zu "Bardenvieth by den dike" zu vermachen. Im übrigen nutzen Borries und Gese ihren Anteil an den Renten der obengenannten fünf Güter und an den Wurten zu Bardenfleth "by den dike", wie sie wollen, sie können frei darüber verfügen, ausgenommen die Leibzucht ihrer Tochter, die auf den Erbgütern ruhen bleibt. Sie sollen das neue Haus mit dem Hof, das der Vikar hat bauen lassen, das zur Vikarie gehört, ihr Leben lang brauchen, ohne seinen Schaden die Einfriedigung unterhalten. Auf dem Hof dürfen sie nicht bauen. Er wohnt unbelästigt in seinem alten Hause. Über seinen Hof sollen sie und ihr Gesinde nicht gehen oder dort Wege machen, es sei denn auf dem Gang zum gemeinsam unterhaltenen Brunnen (sod). Anderseits hat der Vikar mit seinen Hausgenossen auf ihrem Hofe nichts zu suchen. Die drei Schillinge Wurtengeld, die der Rat zu Oldenburg in beiden Weren hat (zusammen 48 Bremer Schwaren), werden so verteilt, dass 18 Schwaren vom neuen Haus entrichtet werden. Stirbt der Vikar, so räumen von Stund an die anderen das neue Haus, das der Vikarie zufällt, und sie ziehen um in das alte, um dort bis an ihr Lebensende zu wohnen. Umständlich wird festgesetzt, dass beide Teile einander beerben, auch Borries und Gese untereinander. Sind alle verstorben (aflivich), so fällt das ganze Gut den anderweitigen rechten Erben zu. Mit Borries' und Geses Willen hat der Vikar Erp sein Haus zu "Elsvlete, hus unde were, mit allen timmeren, de dar uppe stat", seiner Vikarie "in sunte Nikolaus altare to Elsvlete" geschenkt. Es siegeln 1. der Vikar Erp Klauenbeke, 2., 3. und 4. seine "schedeslude", die Vikare der Kirche zu Oldenburg her Gerverd van Reken und her Hinrik Koste und der Knappe Boryes Lippeke, 5. und 6. die "schedeslude van Boryeses unde vor Gesen siid": her Johan Burwede, Vikar der Oldenburger Kirche, und Wolter van Bolland, Knappe. Es handelt sich hier nur um Güter der Familie Clauenbeke."
- [S10] Oldenburger Urkundenbuch, Band IV, Nr. 1051.
- [S38] Niedersächsisches Landesarchiv Oldenburg, Best. 23, -5 Urk. Nr. 134.
""Gerd van Wechloye knape unde vor Gisele", seine echte Frau, und ihr Sohn Johann verkaufen den "vorstenderen des Lüchtes des hilgen Lachemes der kerken to Oldenborch" eine Rente von einer Bremer Mark in ihrem Erbgut in Wechloy (to Wechloye) (Meier Hanneke Roben sone unde Hilleke syn wif) für zehn Bremer Mark. Wiederkauf vorbehalten, Sicherheit geboten durch Einlager in einer gemeinen Herberge (menen herberge) in Oldenburg, wozu sich Gerd und Johann als "sakewolden" und "de vromen knapen Boryes Lippeke und Boryes van Apen als borgen" verpflichten. - Diese vier siegeln."
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